Dienstag, Juli 23, 2019
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Hokuspokus oder das Ei des Kolumbus: die Unterschriftsanalyse

Es ist keine exakte Wissenschaft, jeder kann es sich aneignen (über Kurse oder im jahrelangen Selbststudium), die Anwendung kann offen oder im Verborgenen geschehen und man kann sich auch in bestimmten Kreisen seinen Ruf damit ruinieren. Die Rede ist von der Graphologie und hier insbesondere von der Analyse der – meist höchst individuellen – Unterschrift. Wie wichtig so ein Instrument...

Keine Angst vor der Globalisierung dank kulturbedingten Alleinstellungsmerkmals

Wenn der Westen auf den Osten trifft, bestimmt die schiere Masse die Zukunft auf diesem Globus. 60% der Weltbevölkerung asiatischer Herkunft (4 Mrd. Menschen) auf der einen Seite und gerade mal 730 Mio. Menschen aus dem europäischen Kulturkreis (je nach geografischer Eingrenzung) bzw. 455 Mio. Nordamerikaner auf der anderen Seite. Bilden wir mit dem Vergleich der Hochschulabgänger pro Jahr bei...

Instrumente der Personalauswahl: der biografische Fragebogen

Der biografische Fragebogen nutzt, einem Spotlight in die Vergangenheit gleich, die höchst individuellen Ereignisse und Meilensteine aus der Biografie eines Menschen, die einer berufsrelevanten Interpretation unterzogen werden. Im Idealfall werden Dispositionen und Einstellungen, frühe Prägungen und Wertvorstellungen, bzw. erfolgversprechende Merkmale im Verhältnis zur späteren Funktion erfasst (z.B. Arbeitsverhalten, Beharrlichkeit, Durchsetzungskraft, Führungsqualitäten, Problemlösungsfähigkeit, Teamfähigkeit, usw.). Die Validität, also die Eignung und Gültigkeit...

Instrumente der Personalauswahl: das Stressinterview

Stellen Sie sich vor Sie sind ein Bewerber und befinden sich in einem Vorstellungsgespräch. Das hat mit Smalltalk angefangen, führte über die Präsentation des Unternehmens zu Fragen nach Ihrem Lebenslauf und plötzlich verändert sich die Gesprächsatmosphäre unerwartet und in eine unbekannte schroffe Richtung. – Willkommen im Stressinterview. Auf Ihre Antwort nach einer x-beliebigen Frage, folgt eine erste Nachfrage. Auch auf...

Sprunghafter Anstieg des Einkommensniveaus bei Ingenieuren

Was in 2010 begann, setzte sich in 2011 weiter fort. Für Ingenieure der Metall- und Elektroindustrie herrschen derzeit paradiesische Verhältnisse. Eine hohe Nachfrage trifft auf ein viel zu knappes Arbeitskräfteangebot. Und unter diesen Umständen steigen die Bezüge signifikant und prozentual zweistellig an. Profiteure dieser Entwicklung sind Konstrukteure, Ingenieure im F&E, Messtechniker und Versuchsingenieure gleichermaßen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung. Die...

Der Vorgesetzte im Angst- und Vermeidungsmodus

Kilroy was here (is watching you)
Die Frage, vor was Vorgesetzte Angst haben und wo sie Vermeidungsstrategien fahren, erscheint kaum naheliegend und ist dennoch präsent. Wir wollen schauen, warum dies so ist. Die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland bewegt sich auf der Mitarbeiterbeurteilungsebene noch immer in der sprichwörtlichen Steinzeit. Da werden Bögen aus Anno dazumal von einer bis zum Umfang von fünfzehn (!) Seiten dem Mitarbeiter und...

Woran man unfähige Manager erkennt.

Was macht ein Manager, wenn längst offensichtlich ist, dass Veränderungen im Unternehmen anstehen? – Richtig, er engagiert eine Unternehmensberatung. Aber nicht irgend eine und schon gar keine kleine. Da müssen die richtig großen ran, die so genannten renommierten, was nichts anderes heißt als man kennt sie, schätzt sie aber nicht unbedingt. Und dann nimmt das Übel seinen Lauf. Die Unternehmensberatung...

Burnout-Prophylaxe

Ein zwischenzeitlich anerkanntes Krankheitsbild mit epidemischer Verbreitung: Burnout. Während das soziale Umfeld die Vorboten durchaus registriert, wie Gereiztheit bis zur Dunnhäutigkeit, Nervosität, die sich in der Motorik bemerkbar macht (Fingertrommeln, Fußwippen, etc.), oder hohe Präsenzzeiten bei der Arbeit, etc., trifft es den Ausgebrannten eher unerwartet. Plötzlich sind die Batterien leer, die Kreativität sinkt auf Null, innere Leere breitet sich aus,...

Viel Lohn aber todunglücklich

In praktisch allen großen Unternehmen mit Konzernstrukturen gibt es Mitarbeiter, die über das so genannte Peter-Prinzip (kontinuierliche Beförderung bis zur eigenen Unfähigkeit) aufgestiegen sind und jetzt in irgendwelchen Abteilungen geparkt werden, weil sie nahezu unkündbar sind. Keiner weiß so richtig was sie tun, sie selbst am wenigsten und das macht sie todunglücklich. Sie suchen dringend die Veränderung. Gerne darf’s ein...

Mitarbeiterbindung – sie nicht zu haben, muss man sich leisten können

Mitarbeiter kommen und gehen, das ist der Normalfall. Interessant erst wird es mit Blick auf die Frequenz, also die Taktzahl der Ein- und Austritte. Eine Fluktuationsquote zwischen 3-5% ist durchaus als normal und sogar als gesund zu bezeichnen, sagt sie doch nichts anderes aus, als dass die durchschnittliche Verweildauer eines Mitarbeiters zwischen 33 bzw. 20 Jahren liegt. Läge die Fluktuationsquote...